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Kornkammer Nebraska?

Weite, trockene Prärien soweit das Auge reicht. Eine Planwagenkolonne zieht langsam durch die flirrende Hitze, als am Horizont eine riesige Staubwolke auftaucht. Indianer? Nein, tausende Büffel, die auf der Suche nach Wasser die Great Plains durchstreifen. Anfang des 19. Jahrhunderts zogen unzählige dieser Karawanen durch Nebraska, auf dem Weg in den Westen, nach Kalifornien, Oregon und Utah. Die Gefahr, von Indianern angegriffen zu werden, war allgegenwärtig, denn zu dieser Zeit gehörte den Pawnee, Sioux und Komantschen das fast baumlose Land. Doch einige Pioniere sind geblieben und gründeten, nahe dem Oregon Trail, die ersten Siedlungen. Heute verlaufen auf oder neben dieser Strecke die wichtigsten Straßen des Landes. In den letzten 200 Jahren hat sich das Land im Mittleren Westen der USA verändert. Seine Bewohner kultivierten den sandigen Boden und begannen mit dem Anbau von Getreide und Soja und bestellten es mit Vieh. Noch heute wird 95 % der Fläche für die Landwirtschaft genutzt. Nicht ohne Grund trägt Nebraska darum den Beinamen „Kornkammer der USA“. Umschlagplatz für Getreide, Industrie- und Bildungszentrum. Schon von weitem sieht man das State Capitol in den Himmel ragen. Vor dem Eingang steht eine Statue des Namensgebers der Stadt, Abraham Lincoln. Ein Stück weiter, im Museum der Universität, bekommen nicht nur kleine Besucher beim Anblick eines Mammuts- oder Dinosaurierskelettes große Augen.

Lassen Sie sich von Nebraskas Weite faszinieren!

Zwischen Lincoln und North Platte, am Ufer des Kearny Rivers, erinnern ein rekonstruierter Palisadenzaun und eine Schmiede an eine frühere Station des legendären Pony Express. 1860 waren rund 80 mutige Männer zu Pferd unterwegs, um die Post in Windeseile quer durchs Land zu transportieren. Der bekannteste war William Frederick „Buffalo Bill“ Cody, Jäger und Showreiter. Als ein Jahr später Telegrafen die Arbeit des Pony Express ablöste, fanden in der Station, im heutigen Fort Kearny State Historical Park, Arbeiter der Union Pacific Erholung. Etwa 100 Kilometer westlich von Kearny, ebenfalls an der Interstate 80, steht heute noch das Haus von Buffalo Bill. Die 18 Zimmer im viktorianischen Stil sind für die Öffentlichkeit zugänglich. Hier sollten Sie auch unbedingt das traditionelle „Buffalo Stew“ probieren – Bisonfleisch mit Gemüse. Weiter Richtung Westen werden die Getreidefelder langsam von einer sandigen, öden Landschaft abgelöst. An der Bundesstraße 26 markiert eine 150 Meter hohe, spitze Sandsteinnadel den Beginn der schwierigsten Passage des Oregon Trails über die Rocky Mountains. Der Chimney Rock, der weithin sichtbar ist, diente den Siedlern als Wegweiser bei ihrer Reise in den Westen. Bevor man Nebraska verlässt, ragt ein weiterer Wegweiser in den Himmel, Scotts Bluff, ein 250 Meter hohe „Leuchtturm der Plains“. Hier und da sind noch die Spuren der Planwagen in dem weißgrauen Sedimentgestein zu erkennen. Wer nicht nach Wyoming weiterreist, sondern vor der Grenze gen Norden abbiegt, gelangt in die Badlands, der unwirtlichsten Gegend Nebraskas. Im Toadstool Park, nahe Crawford, ragen bizarre Felsskulpturen aus Vulkanasche und Lehm aus der Prärie. Hier kann man immer noch Antilopen, Falken und Adler entdecken. Obwohl Nebraska ein sehr trockenes Land ist, das in den heißen Sommern oft mit Dürre zu kämpfen hat, gibt es über 25.000 Kilometer Wasserwege und rund 250 Seen, die man mit dem Kanu, einem Ruder- oder Segelboot erkunden kann. Mancherorts werden Wassersportaktivitäten, wie z.B. Surfen, Wasserski, Angeln und Tauchen angeboten. Wandeln Sie auf den Spuren der ersten Siedler entlang der Interstate 80.