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Indianapolis' Motor Speedway

Indianapolis ist die Hauptstadt des US-Bundesstaats Indiana, und sein wirtschaftliches und kulturelles Zentrum. Vom „Land der Indianer“, ist heute jedoch wenig zu sehen. Gerade noch 0,3% der Bewohner des Bundesstaates haben indianische Vorfahren. Im Jahr 1821, am Ufer des White River gegründet, wurde die Metropole nach dem Vorbild Washingtons so angelegt, dass alle Straßen zum Zentrum, dem Monument Circle führen. Jahr für Jahr pilgern hunderttausende von Begeisterten zum Indianapolis Motor Speedway, einer der wichtigsten Wallfahrtsstätten der US-amerikanischen Sportkultur. Finden hier doch alljährlich zwei sportliche Ereignisse statt, die das Herz der amerikanischen Motorsport-Fans höher schlagen lassen und Indianapolis zur amerikanischen Motorsport-Metropole Nummer eins machen: Das „Indy 500“ und das „Brickyard 400“. Der berühmte Speedway bietet unfassbaren 450.000 Zuschauern Platz und ist mit seiner Streckenlänge von über vier Kilometern ein Stadion der Superlative – die größte Motorsportanlage der Welt.

Vom Yard of Bricks zum Broad Ripple, Zentrum der Nachtschwärmer

1909 für Testfahrten gebaut, fand hier noch im selben Jahr das erste Autorennen statt, das man allerdings nach einigen tödlichen Unfällen durch drastische Schäden am Belag, schon nach der Hälfte abbrechen musste. Kurz darauf wurde die Rennstrecke mit über drei Millionen rotbraunen Ziegeln gepflastert, die ihr den Beinamen „brickyard“, Ziegelei, einbrachten. Diese ist heute mit einer robusten Asphaltschicht bedeckt, aber die meisten Ziegel befinden sich darunter heute noch genau da, wo man sie 1909 hinlegte. Eine Ausnahme bildet der berühmte „yard of bricks“, dem genau 91,44 cm breiten Start- und Zielstreifen, der zur Erinnerung an die Anfänge, ziegelrot aus der modernen Asphaltdecke hervorlugt. Seit 1911 finden hier die Rennen des „Indy 500“ statt, das älteste und traditionsreichste Rundstrecken-Autorennen der Welt. Ebenso weltweit einzigartig ist das Ritual des Siegers, sofort nach dem Rennen eine Flasche Milch, statt des üblichen Champagners, zu trinken. Das Stockcar-Rennen, oder genauer gesagt, das „Allstate 400 at the Brickyard“, ist bei den US-Amerikanern beinahe noch beliebter und wird regelmäßig von einer gigantischen Straßenparade abgerundet. Seit dem Jahr 2000 findet hier auch wieder der US-Grand Prix der Formel 1 statt. Interessanterweise erwärmen sich die sonst so motor-närrischen Amerikaner nicht in dem Ausmaß für die Formel 1 wie es sich die Veranstalter wünschen. So sorgen in erster Linie Fans aus Lateinamerika für volle Ränge. Auch abseits der Rennspektakel hat Indianapolis einiges zu bieten. Museen, große Parkanlagen und der weitläufige Zoo warten auf interessierte Besucher. Das „Eiteljorge Museum of Indian and Western Art“ erklärt die Geschichte der Ureinwohner und veranstaltet alljährlich ein Festival, das ganz im Zeichen ihrer Kulturen steht. Vertreter von etwa 60 First Nations zeigen ihre Kunstfertigkeit in Form von Schmuck, Bildern, Ton-, Web- und Holzarbeiten. Leckereien der indianischen Küche, Musik- und Tanzperformances gewähren Einblicke in ihre traditionelle und zugleich moderne Kultur.

Der einstige Vorort Broad Ripple, im Norden der Stadt, ist das Zentrum der Nachtschwärmer. Unzählige Restaurants, Clubs und Konzerte verführen zum Ein- und Abtauchen ins vibrierende Nachtleben. Extravagante Boutiquen, Galerien und Läden geben dem Bezirk ein sehr künstlerisches und individualistisches Flair. Ein Muss für jeden, der Orte abseits des Mainstreams sucht. Nimmt man den Highway 65 in Richtung Norden, gelangt man zu einem Naturdenkmal der besonderen Art, dem „Indiana Dunes State Park“. Über eine Länge von 25 km haben die hier stark wehenden Winde eine unvergleichliche Dünenlandschaft aus weißem Sand entstehen lassen. Belebt von einzigartiger Flora und Fauna ist das Biotop ein unvergessliches Naturerlebnis, das man gesehen haben muss.