Günstige Mietwagen Windhoek

Windhoek: abwechslungsreich und wunderschön

Namibia gestern und heute:

Windhoek

Deutsche Architektur, deutsches Essen und deutscher Karneval: Auf den ersten Blick scheint Windhoek eine sehr europäische Stadt zu sein. Kein Wunder also, dass viele Besucher die namibische Hauptstadt nur als Ausgangs- und Endpunkt ihrer Rundreise nutzen – europäischen Flair bekommt man schließlich auch zu Hause.

Wer sich etwas mehr Zeit nimmt Windhoek zu erkunden, bemerkt dann aber schnell den besonderen Zauber der Stadt:

Während im Zentrum Gebäude, Museen und Denkmäler an die deutsche Kolonialzeit erinnern, taucht man bei einer Tour durch den Vorort Katutura in die eigentliche Kultur und Geschichte der einfachen Bevölkerung ein: Einheimische Führer zeigen Besuchern ihre abenteuerlich zusammengezimmerten Wohnhäuser im Township Babylon, bieten auf dem Soweto Market Mopane-Raupen zum Probieren an und zeigen im Friseursalon oder in einer Schneiderei ihr handwerkliches Können. In einer traditionellen Kneipe – einer Shebeen – endet die Tour. Hier findet man bei einem Bier schnell Anschluss, denn die Einheimischen erzählen den Besuchern gerne von ihrem Land, oft sogar auf Deutsch.


Zahlreiche Sehenswürdigkeiten genießen

Ganz kann man die europäischen Einflüsse in Windoek also nicht ausblenden – sollte man auch nicht: Der Tintenpalast, Sitz des namibischen Parlaments, der Nationalversammlung und des Nationalrats, die Alte Feste, eine Festung in der heute das Nationalmuseum untergebracht ist und der Südwester Reiter, ein Denkmal, das an den Kolonialkrieg Anfang des 20. Jahrhunderts erinnert, sind sehenswerte Bauwerke aus der Kolonialzeit.



Etwa 80 Kilometer nördlich der Hauptstadt, an der Bundesstraße 1 und gut mit dem Mietwagen zu erreichen, liegt der kleine Ort Okahandja. Seit Mitte des 19. Jahrhunderts ist die Handelsstadt mit 20.000 Einwohnern ein wichtiges Zentrum der Hereros, einem Hirtenvolk. Jedes Jahr im August feiern die Hereros ein rauschendes Fest zum Gedenken an ihre Ahnen, die auf dem Friedhof von Okahandja begraben liegen. Bei einem großen Festumzug präsentieren sich die Frauen in prächtigen viktorianischen Kleidern – ein beliebtes Motiv für Fotografen, die für die Feierlichkeiten extra anreisen. Der Hererotag ist aber keineswegs eine Touristenveranstaltung, sondern hat einen ernsthaften Hintergrund.


Atemberaubende Thermalquellen von Gross Barmen

Südwestlich von Okahandja erstrecken sich die Thermalquellen von Gross Barmen. Aus einer Tiefe von über 2.500 Metern steigt hier 65 °C heißes Heilwasser an die Oberfläche. In mehreren Innen- und Außenbecken können Besucher sich selbst von der Wirkung des Wassers überzeugen.



Verlässt man Windhoek in westlicher Richtung, gelangt man schnell in die afrikanische Buschsavanne: Der Daan Viljoen Wildpark im Khomas Hochland bietet viele Kilometer sichere Wanderwege – auf gefährliche Buschbewohner wie Löwen und Hyänen trifft man hier nicht. Dafür trifft man auf Gnus, Bergzebras, Kuhantilopen und Giraffen. Nach einer Wanderung bieten die Wiesen an einem kleinen Stausee viel Platz zum Entspannen und Picknicken.



Im Süden von Windhoek lockt eine Sternwarte vor allem am Abend mit einem ganz besonderen Ausblick in den Sternenhimmel Namibias – an kaum einem anderen Ort scheinen die Sterne so klar wie hier.

Östlich von Windhoek beginnt die Kalahari, eine Wüste aus vorwiegend rotem Sand. Wer etwas Zeit mitbringt, sollte mit dem Flugzeug in die Naturschutzgebiete der Wüste fliegen. Das Okavangodelta im Nordwesten Botsuanas, östlich von Namibia, ist ein grünes Paradies inmitten der unwirtlichen Wüste. Der Okavango, der mancherorts das ganze Jahr Wasser führt, versickert hier in einer Sumpflandschaft. Auf den Inseln, im und am Wasser wachsen über 1.300 verschiedene Pflanzenarten, über 700 verschiedene Tierarten leben hier. Die wohl beeindruckendsten Vertreter sind Nilpferde, Löwen, Elefanten, Büffel und Leoparden.

Europäische Einflüsse und afrikanische Tradition: Entdecken Sie die zwei Seiten von Windhoek!