Hier wurde der Jazz erfunden
An der amerikanischen Südküste in
Louisiana liegt die musikalisch geprägte Stadt New Orleans, Anfang des 20. Jahrhunderts entwickelte sich hier eine neue Musikart, der Jazz. Der berühmteste Jazz-Musiker,
Louis Armstrong, lebte und arbeitete ebenfalls in der Stadt am
Mississippi.
Bis heute wird in zahlreichen Jazzclubs seine Musik gespielt, ebenso wie auf den jährlichen Festivals. Der Erfindung des Jazz wird auch heute noch Bewunderung entgegen gebracht, im
New Orleans Jazz National Historical Park wurde unter anderem auch Louis Armstrong ein eigener Park gewidmet.
Die Stadt ist aber nicht nur für den Jazz bekannt, sondern auch für die Verschmelzung der Kulturen der Gründerväter der Stadt, diese kamen aus
Frankreich, Spanien und Afrika. Die Menschen die heute daraus ihren eigenen Lebensstil machen und die traditionsreiche Küche wieder aufleben lassen nennt man Kreolen und Cajuns. Bei ihnen gehört zu einem exotisch-würzigen Hauptgang auch immer eine Praline aus Butter, Zucker und Pekanüssen als Nachtisch dazu.
Eine andere Köstlichkeit ist das Muffuletta, dieses bekommt man original nur in dem italienischen Laden
„Ventral Grocery“, es ist eine Art Sandwich und kam vor über 100 Jahren mit den sizilianischen Arbeitern in die Stadt – Mortadella, Salami, Schinken, Provolone und Olivenpaste auf einem italienischen Brötchen.
Das "typische" New Orleans
Das Herz der Stadt schlägt jedoch im
French Quarter, dieses Viertel erlangt durch die Menschen aus allen Bevölkerungsschichten und jeden Alters einen besonderen Charme. In den meisten Filmen stellt das French Quarter das typische New Orleans dar. Tagsüber trifft man Einheimische und Touristen in den vielen Cafés bei einem Café au Lait und dazu gibt es ein Beignet, eine Art Krapfen.
In den zahlreichen Antiquitäten- und Kunstläden der Stadt kann man den ganzen Nachmittag verbringen. Sobald es dunkel wird, verlocken unzählige Jazz- und Blues-Clubs, Bars und Restaurants zum gemütlichen Ausklang des Tages.
Es gibt sogar einen Regenwald
Das
Aquarium of the Americas sollten Sie sich auf keinen Fall entgehen lassen, hier leben 530 verschiedene Arten, wie zum Beispiel: Pinguine, Haie, Piranhas und weiße Alligatoren. Beim Gang durch den gläsernen Tunnel fühlt man sich als Besucher fast als wäre man selbst als Taucher im Meer. Außerdem gehört auch ein Regenwald mit rauschenden Wasserfällen und tropischen Vögeln dazu. Mehrere Museen verteilen sich über ganz New Orleans, sie werden zusammen als
„Louisiana State Museum“ bezeichnet. Die Kultur und die Geschichte Louisianas, insbesondere jedoch die Geschichte New Orleans, erleben Sie im
Cabildo of the Louisiana State Museum,
Presbytere, dem
1580 House und dem
Old U.S..
Mystische Geschichten
Entlang des Mississippis befinden sich einige berühmte Herrenhäuser ehemaliger Baumwollanbauer. Die prächtigen Villen sind umgeben von wunderschöner Natur, sie können besichtigt werden, aber in manchen können Sie sogar übernachten. Die Gegend um die
Oak Alley Plantation umgibt jedoch mysteriöse Geschichten, einige Besucher haben eine Frau auf ihren Erinnerungsfotos entdeckt, die sie während ihres Aufenthalts jedoch nie gesehen haben.
In der
Myrtels Plantation, soll das Kindermädchen eine ganze Familie vergiftet und anschließend eine Frau im Garten des Herrenhauses erhängt haben.
New Orleans wurde 2005 stark durch den Hurrikan „Katrina“ verwüstet, bis heute gibt es einige Viertel die unbewohnbar sind.
Doch lassen Sie sich dadurch nicht abschrecken, die Hotels, Restaurants und Sehenswürdigkeiten eröffneten bereits Anfang 2006 wieder ihre Türen.