Mit einem Mietwagen das kleine Städtchen Mirandela und die Umgebung entdecken
Mirandela ist eine hübsche Kleinstadt in Portugals nördlichster Region
Trás-os-Montes.
„Hinter den Bergen“, wie Trás-os-Montes übersetzt heißt, spiegelt der Name die Abgeschiedenheit dieser unwirklichen Region wieder. Kaum ein Tourist verirrt sich hierher, viele bleiben einfach in der Fülle der Sehenswürdigkeiten der Region
Porto stecken. Dabei hat Trás-os-Montes so viel zu bieten: Kulturschätze, keltische und römische Hinterlassenschaften, unberührte Landschaften, leckere Spezialitäten, Wellness und sehr freundliche Bewohner. Informieren Sie sich auch bei der ortsansässigen Autovermietung über die schönsten Plätze und Sehenswürdigkeiten, die
Mirandela zu bieten hat und erkunden Sie die Gegend mit einem Mietwagen auf eigene Faust.
Stadt der Gärten
Mirandela selbst ist sehr bekannt durch seine lange Brücke aus der Römerzeit über den
Fluß Tua.
„Stadt der Gärten“ nennt man Mirandela durch seine vielen Gartenanlagen, besonders am Tua entlang - hervorragend geeignet für romantische Spaziergänge. Sehr sehenswert ist das
Rathaus ganz im Barockstile und das
Museu Municipal, das Werke des berühmten Bildhauers Antonio
Teixera Lopez zeigt.
Für Festivalfreunde gibt es Ende Juli das ausgelassene Fest zu Ehren von
Nossa Senhora Amparo mit einer stimmungsvollen Lichterprozession und anschließendem Großfeuerwerk. Auf dem Festival sieht man auch die Pauliteiros, einzigartige Stocktänzer der Region
Trás-os-Montes, die ein Überbleibsel von heidnischen Fruchtbarkeitsriten darbieten. Auf dem Festival kann man sich auch an den köstlichen Spezialitäten der Region versuchen, zum Beispiel Honig, leckeren Schinken und die
Alheira, eine Knoblauchwurst. Sehr zu empfehlen ist die Truta, eine Bachforelle ummantelt mit Schinken und Gemüse. Leckere Weine dazu werden vom
Douro Weinanbaugebiet ganz in der Nähe geliefert.
Die Region Trás-os-Montes
Die Region Trás-os-Montes eignet sich hervorragend für eine Rundfahrt mit einem Mietwagen, öffentliche Verkehrmittel sind selten und erreichen nicht alle Gegenden. Die erste Station ist aber gleich hinter Mirandela.
Murca, ein Städtchen, das seit der Bronzezeit besiedelt ist - wie in Stein gehauene Tiere zeigen keltische Jagd- oder Fruchtbarkeitssymbole an. Prädikat: Sehenswert.
Weiter geht es nördlich nach
Chaves, einem Ort, der sich schon bei den Römern außerordentlicher Beliebtheit erfreut hat, wirken doch die vor Ort befindlichen gesunden Thermalquellen erfrischend für Körper und Geist und die Goldvorkommen erfrischend für den Staatssäckel. Heute kann man hier noch die römischen Befestigungsanlagen und die 150 Meter lange, fast zweitausend Jahre alte Brücke bestaunen. Das mittelalterliche Zentrum lädt ein zum Spazieren, sehr sehenswert ist hier die
romanische Kirche. Das Museu Militar präsentiert farbenprächtige Uniformen, Rüstungen und altes Kriegsgerät. Wer davon müde wird, kann sich tatsächlich in eines der
Thermalbäder legen und wer Hunger verspürt, sollte unbedingt den köstlichen Schinken probieren, eine echte Spezialität des Ortes. Chaves ist wahrlich ein Ort, an dem man ein paar Tage entspannen kann.
Eine Spritztour nach Monforte
Freunde alter Festungen sollten unbedingt eine Spritztour nach
Monforte unternehmen, dort steht eine Burg aus dem 16. Jahrhundert, die Gegend ist ideal für ein Picknick oder ein kleines Nachmittagsschläfchen. Westlich von Chaves beginnt gleich die Region Barroso mit der Hauptstadt
Montealegre. In Barroso werden gerne Stierkämpfe als Wettstreit zwischen den Dörfern abgehalten. Dabei stellt sich nicht ein Mann dem Stier gegenüber, sondern die vielfach geschmückten Tiere versuchen sich gegenseitig zu verjagen. Ein meist unblutiger Spaß für jedermann, an den sich eine ausgelassene Party anschließt.
Von hier aus ist jeder Weg der Beste, Weintrinker werden auf jeden Fall Boticas besuchen wollen, wo der Wein in Flaschen zwei Jahre vergraben wird und deswegen
„vinos mortas“, Wein der Toten, genannt wird. Schmeckt sehr gut und auf keinen Fall unterirdisch!