Günstige Mietwagen Lanzarote

Lanzarote – Die herbe Schöne der Kanaren

Den vielleicht eindrucksvollsten Blick auf die nordöstlichste der Kanarischen Inseln im atlantischen Ozean erhaschen Sie bereits beim Anflug. Lanzarote ist anders als ihre Nachbarinseln: aus der Luft betrachtet erscheint die zu fast Dreivierteln aus schwarzen Lavafeldern bestehende Insel mit ihren kleinen und großen Kratern wie eine unwirkliche Mondlandschaft. Aber keine Angst – Sie machen nicht auf dem Mond Urlaub sondern auf der visuell wahrscheinlich interessantesten Insel der Kanaren.



Sie landen nahe der Inselhauptstadt Arrecife und können mit Ihrem Wunschmietwagen sofort Ihre Entdeckungstour starten. Da das Straßennetz gut ausgebaut ist und neben kurzen Autobahnstrecken viele Schnellstraßen eingerichtet sind, werden Sie bequem überall hinkommen.

Arrecife

Vom Flughafen aus können Sie direkt auf einer Autobahn nach Arrecife fahren und dort die typisch kanarische Lebensart genießen. Touristen verirren sich nur selten hierher – Sie bleiben meistens zum Strandurlaub in den Touristikzentren an der Ost- und Südküste (Playa Blanca, Puerto del Carmen und Costa Teguise). Die Temperaturen liegen auf Lanzarote im Durchschnitt bei milden 20 Grad im Dezember und angenehm warmen 29 Grad im August. Die stetigen Winde aus Norden machen die Hitze an so manchem Hochsommertag erträglich und das Meer lockt ganzjährig mit Temperaturen zwischen 17 und 22 Grad. 2

Viel Küste zu entdecken

13 Kilometer Küste säumen die Insel Lanzarote. Hiervon sind rund 10 Kilometer Sand- und 16,5 Kilometer Kiesstrand – die restlichen 187 Kilometer bestehen aus bizarrer Felsküste. Die wegen der geringen Niederschläge auf der Insel karge Flora erwacht nur nach den wenigen winterlichen Regenfällen im Februar und März zu einer farbenprächtigen Vegetation, besonders im Norden.



Die viertgrößte der kanarischen Inseln erstreckt sich nur 60 Kilometer von Nordost nach Südwest sowie rund 20 Kilometer von West nach Ost und trotz der geringen Größe gibt es unterschiedlichste Landschaften zu entdecken. Neben den ausgedehnten Lava- und Aschefeldern finden Sie im Süden die „goldenen Traumstrände“ rund um El Papagayo, die bei Urlaubern sehr beliebt sind.



Im Inselinneren, rund um die Region La Geria, erwarten Sie die skurril anmutenden Weinanbaugebiete: halbkreisförmige Mauern aus Lavasteinen schützen die einzelnen Weinreben vor Wind und Erosion.



Besonders farbenprächtig und lebendig stellt sich der Norden rund um die Kleinstadt Haría dar, die das Zentrum der Agrarregion der Insel ist. Hier befindet sich auch das berühmte Tal der 1000 Palmen: eine Legende besagt, dass für jedes neugeborene Mädchen in Haría eine Palme gepflanzt wurde. Wegen ihrer landschaftlichen Vielfältigkeit und Einzigartigkeit wurde Lanzarote von der Unesco 1993 als erste Insel der Erde komplett zum Biosphärenreservat erklärt.

Timanfaya-Nationalpark

Absolut sehenswert sind die Montanas del Fuego, die sogenannten Feuerberge im Timanfaya-Nationalpark. Hier sind Sie der beeindruckenden Mondlandschaft der Insel am nahsten. Die 14-Kilometer-Rundfahrt durch den rund 51 Quadratkilometer großen Nationalpark kann allerdings nur per Bus unternommen werden, da die Erde an einigen Stellen sehr heiß ist.

Kultur und Natur

Für Kulturfans steht der Besuch des Museums César Manrique in Tahiche auf dem Programm. Der berühmte Künstler und Architekt hat die Kultur und Natur der Insel entscheidend mitgestaltet und überall auf Lanzarote seine Werke hinterlassen.

Im äußersten Norden der Insel befindet sich zum Beispiel ein von Manrique gestalteter Aussichtspunkt, das Mirador del Río, das als eines der bedeutendesten modernen Bauwerke der Welt gilt. Hier war zudem einer der wichtigsten Drehorte der erfolgreichen ZDF-Weihnachtsserie „Timm Thaler“. Ebenfalls von Manrique geschaffen ist das Jameos del Aqua, ein Zentrum für Kunst, Kultur und Tourismus. Hier können Sie in einem einzigartigen Höhlensystem unterirdische Seen, den Cueva de los Verdes (längster Lavatunnel der Erde) und sogar einen 600 Plätze fassenden unterirdischen Konzertsaal in einer Grotte entdecken. Der wunderschön angelegte Kakteengarten in Guatiza ist ebenso ein Werk von Manrique.



Überall auf der Insel stehen kleine und größere Festungen, die zur Eroberung einladen und ganz besondere Ausblicke über die Insel gewähren. Besonders weit kann man von den bezaubernden Rundtürmen des Castillo de Santa Barbara in Teguise schauen.



Einen ganz außergewöhnlichen Anblick bieten die Los Hervideros an der Südküste: die an die schroffen Lavafelsen prallenden Wellenmassen erzeugen meterhohe Fontänen. Dieses Naturschauspiel kann einen über Stunden in seinen Bann ziehen. Oder man reißt sich los und besucht den nahegelegenen Ort El Golfo. Neben den exzellenten Fischrestaurants befindet sich hier auch eine der berühmtesten Sehenswürdigkeiten Lanzarotes: ein riesiger, halb im Meer versunkener Vulkankrater, in dem sich eine grünschimmernde Lagune gebildet hat – und das rund 30 Kilometer vom Ozean entfernt.

Auch nur eine kurze Fahrt entfernt sind die Salinas del Janubio in der Nähe von Yaiza. Mit EU-Geldern wird hier die Salzgewinnung aufrechterhalten. Die Salinen sind ein beliebtes Ausflugsziel und wegen der wunderschönen Sonnenuntergänge und Farbspiele ein begehrtes Fotoobjekt.

Tagesausflüge

Für Tagesausflüge auf die anderen kanarischen Inseln stehen verschiedene Fährverbindungen zur Verfügung. Vom Seehafen in Arrecife gehen Fähren zu allen anderen Inseln ab. Nach Fuerteventura können Sie aber auch von Playa Blanca und Puerto del Carmen übersetzen. Jährlich machen rund 1,5 Millionen Gäste Urlaub auf Lanzarote und sichern damit die Zukunft der Inselbewohner, die fast ausschließlich vom Tourismus leben. Trotzdem gibt es auf der Insel keinen Massentourismus im eigentlichen Sinne. Auch wenn die Gäste viel Trubel und Action mitbringen, lebt das stille, müßige Lanzarote von einst weiter – in seinen malerischen Fischerdörfern oder den kleinen Gässchen in Arrecife. Es lohnt sich, diesen besonderen Zauber zu suchen und zu genießen.