Die Dominikanische Republik besteht zum Einen aus einer unverwechselbaren Naturlandschaft mit tosenden Wasserfällen und traumhaften Stränden, zum Anderen aus Städten voller Gegensätze, die die lebendige Art der Dominikaner widerspiegeln.
Die Dominikanische Republik teilt sich die Insel „Hispaniola“ mit dem Staat Haiti. Beide Länder zählen zu den ärmsten der Welt. Dennoch vermag die Schönheit der ursprünglichen Natur und der einfache Lebensstil der Bewohner jeden Urlauber zu überzeugen.
Viele Urlauber nutzen das durchgängig angenehme Klima des karibischen Landes, um dem kalten Winter ihrer Heimat zu entkommen. An der Nordküste herrschen tropische Temperaturen und auch im Winter steigt das Thermometer nie unter 21 Grad. Im Süden hingegen erwartet Sie ein trockeneres Klima. Unter diesen Bedingungen haben sich hier besonders wertvolle und einmalige Lebensräume entfalten können.
Etwa ein Drittel der Landesfläche steht unter Naturschutz. Santo Domingo, die Hauptstadt der Dominikanischen Republik, liegt nur fünf Stunden von der Stadt Punta Cana mit ihren traumhaften Sandstränden entfernt. Hier manifestiert sich die Widersprüchlichkeit des Landes überaus deutlich, wenn luxuriöse Einkaufszentren auf bettelnde Einwohner treffen.
Wer sich in den Ferien gepflegt in der Sonne aalen möchte, sollte die Strände von Punta Cana im Südosten des Landes aufsuchen. Hier befinden sich die Traumstrände, die auch als Motive für Postkarten und Reiseprospekte herhalten. Für den perfekten Badeurlaub sei Ihnen die kleine Insel „Cayo Levantado“ wärmstens ans Herz gelegt.
Klares, türkisfarbenes Wasser umspielt sanft die feinen, weißen Sandstrände, wobei sich Kokospalmen im Winde wiegen. Das Baden ist bei einer durchschnittlichen Wassertemperatur von 26 Grad immer ein wohltuendes Erlebnis. Viele Strände in der Dominikanischen Republik werden von Bergen umschlossen. Die Landschaft des Staates ist sowohl waldreich als auch bergig.
Die Stadt Cabarete im Norden der Insel zieht vor allem Windsurfer und junge Reisenden an. Das pulsierende Nachtleben findet sich überwiegend in den Kneipen der Stadt wieder, wenn Live-Musik die Gäste anlockt. Auch für den Norden des Landes gilt: „Die Vielfalt macht’s.“ Cabarete ist als trendige Stadt berühmt. Die schönsten Strände befinden sich jedoch in Punta Cana oder auf der Halbinsel „Samaná“ mit ihren tosenden Wasserfällen.
Altos de Chavon, das malerische Künstlerdorf, zeichnet sich durch die besondere Lage auf einem Hügel aus und hat bereits unzählige Prominente angelockt, die sich für gewöhnlich im benachbarten Nobelhotel-Komplex, dem „Casa de Campo“, einquartieren.
In der Dominikanischen Republik ist das Reisen mit dem Mietwagen durch ein gut ausgebautes Straßennetz einfach und bequem. Die Autobahnen und Schnellstraßen sind in einem guten Zustand. Beachten sollen Sie jedoch den für Deutsche Urlauber ungewohnten Fahrstil der Dominikaner. Auch mit der Einhaltung der Verkehrsregeln nimmt man es hier nicht so genau; Geschwindigkeitsbegrenzungen sowie weitere Verkehrsregeln werden nur selten beachtet.
Die Fahrt auf den Straßen wird vor allem zur Abenddämmerung zum Erlebnis, da zu der Zeit viele Einheimische mit unbeleuchteten Mopeds die Straßen unsicher machen. Auch die kleinen Erhebungen auf der Fahrbahn, die dazu gedacht sind, die Geschwindigkeit zu drosseln, lassen sich bei Dunkelheit oft nur schwer erkennen.
Eine empfehlenswerte Strecke führt an der Nordostküste entlang: Von der Stadt Puerto Plata gelangen Sie direkt auf die „Samaná“-Halbinsel und werden auf der Fahrt mit dem überwältigenden Blick auf überwiegend unberührte Natur belohnt.